| |
|
Die
Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg bietet eine breite Palette an ambulanten
Hilfsangeboten für Konsumenten illegaler Substanzen und deren Angehörigen.
Die Angebote orientieren sich an der Zielgruppe (Betroffene, Angehörige,
Helfer), der konsumierten Substanz und dem Veränderungswunsch, bzw.
der Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit.
Darüber hinaus ist die Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg eng vernetzt
mit Anbietern spezifischer stationärer und allgemeiner kommunaler
Angebote.
Anonymität und Freiwilligkeit | Alle Mitarbeiter
der Jugend- und Drogenberatung unterliegen der Schweigepflicht gemäß
§ 203 StGB. Ihre Daten und Angaben bleiben anonym. Die Wahrnehmung
aller unserer Angebote ist freiwillig.
Beratung | Hier findet Beratung in der Form
von Einzel-, Paar oder Familiengesprächen statt. Sie können sich persönlich, telefonisch oder online beraten lassen. Es können sich
sowohl Betroffene und Gefährdete, als auch Angehörige beraten
lassen. Hierfür ist es unerheblich, welche Substanz konsumiert wird.
Für Drogenabhängige besteht hier die Möglichkeit, gemeinsam
mit einem Berater einen Kostenantrag für eine stationäre oder
ambulante Entwöhnungsbehandlung zu stellen und darin unterstützt
zu werden, einen geeigneten Therapieplatz zu finden
Darüber hinaus bietet die Beratungsstelle verschiedene Gruppen
auch für jüngere Drogenkonsumenten, Angehörige und drogenauffällige
Kraftfahrer an, es besteht die Möglichkeit Urin auf illegale Drogen
untersuchen zu lassen (kostenpflichtig) und es ist ein großes Angebot
an Broschüren und Informationsmaterialien erhältlich.
psychosoziale Begleitung Substituierter
| Menschen mit einer Abhängigkeit von Opiaten (Heroin, Opium, Methadon,
Codein etc.) können sich von dafür ausgebildeten Medizinern
als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung behandeln lassen. Eine
psychosoziale Betreuung der Substituierten durch eine qualifizierte Einrichtung
ist laut Gesetz in die medizinische Behandlung mit einzubeziehen. Diese
Betreuung wird in Wolfsburg durch Mitarbeiter der Jugend- und Drogenberatung
gewährleistet. Sie bestimmen den individuell notwendigen Hilfebedarf
und setzt diesen, teilweise in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen,
um.
ambulante Therapie | Für drogenabhängige
Menschen mit hoher Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit bietet
die Beratungsstelle in einem verbindlich geregelten Verfahren eine eigene
Behandlungsmöglichkeit an.
Die Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg hat seit 1997 die Anerkennung
als ambulante Rehabilitationseinrichtung für Suchtkranke durch die
Landesversicherungsanstalt Hannover. Außerdem besitzt sie die Anerkennung
als „Einrichtung zur Behandlung betäubungsmittelabhängiger
Straftäter im Sinne des 7. Abschnitts des Betäubungsmittelgesetzes
(§35 BtMG / Therapie statt Strafe)“.
Kontaktladen | Die 'SonderBar' in
der Alessandro-Volta-Str. 3 richtet ihre Angebote an Konsumenten so genannter
harter Drogen, die zur Zeit keinen Veränderungswunsch, keine Veränderungsbereitschaft
oder -fähigkeit hinsichtlich ihrer Lebensumstände haben.
Die Einhaltung der Besucherregeln (kein Handel, kein Konsum, keine Gewalt,
keine sexuelle Belästigung) ist die einzige Zugangsvoraussetzung,
welche von den Klienten erfüllt werden muss.
Die Angebote der SonderBar sollen suchtkranke Menschen wieder für
gesellschaftliche Hilfe empfänglich machen und ihnen, damit dieser
Prozess realisiert werden kann, neben unverbindlichen beraterischen und
vermittelnden Angeboten auch Hilfe zum Überleben bereitstellen.
Prävention | Die Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg
bietet Informationsveranstaltungen für Schulklassen an und führt
in Kooperation mit der Stadt Wolfsburg, Geschäftsbereich Jugend,
der AIDS-Hilfs Wolfsburg und der Fachstelle für Suchtprävention
das präventive Jugendprojekt "Ground Control" durch.
Fachstelle für
Suchtprävention | Suchtprävention will die Entstehung einer
Sucht verhindern. Zum einen versucht sie, die menschliche Persönlichkeit
so zu stärken, dass auch schwierige Lebensprobleme ohne Suchtmittel
bewältigt werden können, zum anderen will sie auf Lebensbedingungen
positiv einwirken.
Diese grundsätzlichen Aufgaben von Suchtprävention werden ergänzt
durch adäquate Aufklärung und Information über Suchtformen,
ihre Entstehung und ihre Ursachen sowie die Vermittlung eines reflektierten
und verantwortungsbewussten Umgangs mit Suchtmitteln.
Die Methoden der Fachstelle für Suchtprävention sind Fachberatung,
Projekt- und Multiplikatorenarbeit.
|
| [Aktuell] |
Der Jahresbericht 2009 ist am 01.07.2010 erschienen. Sie finden ihn hier als PDF-Datei.
Die Beratungsstelle bietet eine anonyme und kostenlose Onlineberatung für Betroffene und Angehörige an.
Zur Onlineberatung ...
|
| [Beratung sofort] |
| Brauchen Sie sofortige Hilfe oder
wünschen Sie eine online-Beratung oder eine telefonische Beratung außerhalb unserer Öffnungszeiten?
Klicken Sie hier ... |
 |
|
|