Wer sich dazu entschließt in einem Krankenhaus von Drogen zu entgiften, kann sich an die unten angegebenen Kliniken wenden.

Die Anmeldung zu einer Entgiftung erfolgt telefonisch. Die meisten Kliniken haben eine Warteliste und erwarten regelmäßigen telefonischen Kontakt bis zur Aufnahme.

Zum Aufnahmetermin mitzubringen ist eine Einweisung des behandelnden Hausarztes sowie die Versichertenkarte. Die Fahrkosten zur Entgiftung werden in der Regel von den Krankenkassen erstattet.
Falls nicht die nächstgelegene Entgiftungsstation ausgewählt wird, muss bei manchen Krankenkassen allerdings noch eine Zustimmug eingeholt werden.

In Notfällen kann ein Arzt (Hausarzt oder Notarzt) eine Noteinweisung ausstellen. In diesem Fall wird man möglicherweise zunächst auf einer geschützten Station untergebracht.
Eine stationäre Entgiftung kann je nach Substanz mit oder ohne medikamentöse Begleitung stattfinden. Je nach Krankenhaus werden auch verschiedene therapeutische Angebote bereitgehalten.

Eine Entgiftung sollte nicht verwechselt werden mit einer Therapie! Eine Drogentherapie (gleichbedeutend mit medizinischer Rehabilitation und Entwöhnungsbehandlung, siehe auch unter Therapie), kann erst nach vollständiger Entgiftung angetreten werden und muss vorher gesondert beantragt werden (z.B. über die Jugend- und Drogenberatung Wolfsburg).

Entgiftungsstationen gibt es in in Niedersachsen an folgenden Orten:

  • Göttingen
  • Hildesheim
  • Königslutter
  • Langenhagen
  • Lengerich
  • Lüneburg
  • Osnabrück
  • Sehnde